Es war einmal eine heitere Musikkapelle...
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.. die löste sich auf (Von Hinten2). Alles was übrigblieb, waren drei blutjunge Knaben, die hatten eine Idee: Eine neue Band; mit ganz neuen Liedern; mit einem neuen Image; mit dem Drang, es bis an die Spitze zu schaffen. Das war anno ´98. So weit so gut...           

Dann allerdings beschloss Carsten Gosmann, sich anderen Dingen zuzuwenden und Harry  Streng nach Köln zu folgen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Da waren´s nur noch zwei: Christoph Kube und Christian Nothaft. Aber, geblendet vom Glanze des sie erwartenden Ruhmes, aus Ignoranz gegenüber der Realität oder weil es einfach Dinge   gibt, die ein Mann tun muss, gaben sie einfach nicht auf und versuchten es - nun als KUBENOTHAFT - weiterhin. Und das sollte sich als Problem erweisen, denn in den anderthalb Jahren, in denen sie unermüdlich an neuen Liedern bastelten, schafften sie es einfach nicht, einen Schlag- zeuger, Sänger, Bassisten oder zweiten Gitarristen zu finden. So sind mit Hilfe eines Drumcomputers zehn neue Stücke entstanden. Und zwei Covers wurden auch noch einstudiert. Irgendwann hatte dann Kube keinen Bock mehr, Nothaft wollte alleine auch nicht mehr weitermachen, aber man war sich einig, dass die Arbeit nicht ganz für den Arsch sein und das neue Liedgut wenigstens für die Nachwelt erhalten und auf einem Tonträger verewigt werden sollte. Als Geschenk des Himmels erwies sich Carsten Seliger von Autozynik, der sich bereitwillig als Schlagzeuger für die Aufnahmen zur Verfügung stellte.

Nach den Aufnahmen im Herbst ´99 im Submisch:n-Sudio verabschiedete sich Kube in den Süden, um dort zu überwintern und Chris fing an den Bodensatz-Sampler zusammenzustellten bzw. zu produzieren. Nach seiner Rückkehr begann Kube das Tonmaterial vom Achtspurgerät in den Computer zu pfriemeln. Dann kamen die Vorbereitungen zum 1. Bodensatz-Festival mit Sampler-Release-Party (unsere Helden waren mit Hilfe von Carsten S. dabei), und schon war der Sommer da. Chris hat dann die WBX & ÄhnlicheKünstler-CD aufgenommen und dann ist die ganze Rasselbande aus dem Studio- und Übungsraum rausgeflogen und dann war´s schon Herbst und endlich Zeit, sich dem eigenen Projekt mal wieder zu widmen. Seitdem editierten und mischten und masterten sie wacker vor sich hin, und weil sie nicht gestorben sind...

... wurden sie doch fertig - pünktlich zum BODENSATZ-Festival Juni ´01 wurde die CD veröffentlicht und live präsentiert. das letzte Konzert war dann im Oktober ´01 und wurde mitgeschnitten (s.u.); und dann...

                                                                                                            

 

...und dann sind sie wie der Phönix aus der Asche einer längst verstor- benen Musikkombo auferstanden; gerade hoch genug, um mit einem Donnerschlag wieder hineinzufallen. Denn aus Staub sind wir und zu Staub werden wir... Fortuna hatte es gut gemeint und mal was springen lassen, nämlich Autozynik über die Klinge, was dazu führte, dass Carsten S. bei uns hei- misch wurde und schließlich Sebastian Bayer in geringem Abstand folgte. Jaja, da hat man nichts anbrennen lassen. Wieso ist Inzest gesellschaftlich geächtet? Ist doch super! Aber schliesslich ist Kube nun doch nach Berlin gezogen und Autoynik gibt´s auch wieder...Ende der Geschichte...                                                                                          IV03

`` Lord Satan, Satan, Satan! Weirdo-Stuff aus München! Kube Nothaft legen mit ihrer im schicken Pappschuber daherkommenden Debut CD einen 76-minütigen Höllentrip durch den Spacerockfricklejazzcore-Jungle vor. Klingt
wie ne Endlosjamsession der Butthole Surfers mit The Notwist, No Means No (die gecovert werden), F/i, My Bloody Valentine, Queens Of The Stone Age, Zappa und Slayer im LoFi-Gewand. Leckopfanni ist das abgefahren!
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(frank d.)

: TRUST Nr. 91 Dez/Jan 01/02

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